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Wie alles begann! Die Geschichte einer genialen
Erfindung, die bis heute Millionen von Fans begeistert.
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Im Jahre 1974 hatte der überaus bekannte Unternehmer und
Konditormeister Michele Ferrero die Idee,
Spielzeug in gelbe Plastikkapseln zu packen und
diese mit Schokolade zu ummanteln. Zu dieser Zeit
dachte noch keiner, dass sich aus dieser Idee eine
Sammelleidenschaft entwickeln würde.
Schon in den 70er Jahren gab es die ersten
Hartplastikfiguren, die handbemalt ins Ei kamen,
allerdings noch keine Serien bildeten.
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Die erste komplette Serie kam 1981 auf den Markt:
die berühmten Schlümpfe, die auch zu den
teuersten Serien zählen. Mit Robin Hood,
Alice im Wunderland kamen in den nächsten Jahren
noch viele weitere Disney-Serien auf den Markt.
Anfangs wurden die Hartplastik-Figuren von ein paar "Kindsköpfen" gesammelt. Aber schon bald wurde aus dem "Nichtwegwerfen" der netten Figuren ein ernsthaftes Sammeln aller Inhalte des Ü-Eies.
Die von Anfang an geschickte und umsichtige Marketing-Strategie von Ferrero hat unter anderem mit der ständigen Erweiterung der Inhalte dazu beigetragen, dass um die liebenswerten Spielsachen und Figuren schon bald ein ernsthaftes Sammelgebiet entstanden war. Jedes Jahr werden nun hunderte von verschiedenen Spielzeugen in den deutschen und den sogenannten ausländischen Eiern verpackt. Das lässt jedes Ü-Ei-Sammlerherz höher schlagen! Wie ein Ferrero Werbeslogan lautet:
"Spiel, Spaß und Schokolade"!
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Zu dieser Zeit gab es noch keine Kataloge, die die
Inhalte der Eier wiedergaben, sodass man seine
Sammlung nicht anhand von Katalogen
vervollständigen konnte. Damals hatte man nur die
Beipackzettel, um zu sehen, wieviel es von einer Serie gab
oder was überhaupt in den Eiern war.
Im Jahr 1991 erschien dann der erste Deutsche
Ü-Ei-Preiskatalog von Jürgen Ahrens. Mit diesem Katalog kam die "Überraschungseisammelei" dann so
richtig in Schwung. Man hatte nun eine Liste, was
alles in den Eiern war und konnte so seine
Sammlung vervollständigen. Leider gibt es von
Ferrero keine Angaben, was wann in den Eiern war.
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Jede Serie ist eine besonderheit. Die meisten
Serien bestehen aus 10 oder 12 Figuren. Die
Figuren haben immer einzigartige Namen. Jede Figur
ist individuell besonders wertvoll, weil sie
tatsächlich handbemalt ist. Das geschieht mit
hoch qualitativer Lackfarbe. Dadurch, dass alle
Figuren per Hand bemalt sind, entstehen natürlich
auch Varianten, da öfters mal etwas vergessen
wird anzumalen oder etwas falsch bemalt wird. Der Name sagt immer etwas über die Figur aus, so
wie auch die Figur den Namen verkörpert.
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